Weiterbildung im Gesundheitsbereich: Heilpraktiker/in

Schulmedizin & alternative Medizin ergänzen sich

Viele Menschen haben begriffen, dass die Schulmedizin nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem belegt, dass fernöstliche Medizin beispielsweise, die noch vor 20 Jahren als Humbug galt, viele positive Effekte hat und viele Praktiken nachweislich wirken.

Heute wird daher oft versucht, eine Balance zwischen Schulmedizin und jahrtausendealtem Wissen anderer Völker zu finden. Auch in Europa wurden dabei im Laufe der Jahrhunderte viele alternative medizinische Techniken entwickelt, Hildegard von Bingen sei hier als Stichwort genannt oder auch die Bachblüten-Therapie. Worauf man sich konzentriert, dies ist eine Sache der persönlichen Präferenz. Beachten Sie bitte aber einige Aspekte, wenn Sie Heilpraktiker/in werden wollen:

Vorsicht ist angebracht!

Dennoch ist bei der Ausbildung zum Heilpraktiker oder zur Heilpraktikerin Vorsicht angebracht. Die Fragen sind: Wird Ihnen in der Ausbildung auch wirklich solides Wissen vermittelt, das Sie qualifiziert, um Menschen später bei ihren Nöten zu helfen? Die Berufsbezeichnung des Heilpraktikers ist nicht geschützt, daher sind auf dem Markt viele unseriöse Anbieter zu finden. Genauso wenig, wie Sie jedem vertrauen würden, der am Türschild die Bezeichnung „Heilpraktiker“ angebracht hat, sollten Sie auch jeder sogenannten Ausbildungsmöglichkeit über den Weg trauen.

Eine gute Ausbildung zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass medizinisches Basiswissen vermittelt wird. Denn alternative Medizin ergänzt die Schulmedizin und umgekehrt. Ideal ist es, wenn Sie bereits eine Art medizinischer Ausbildung vorweisen können, auf der Sie aufbauen können. Fragen Sie bei Krankenkassen oder anderen medizinischen Qualitätsstellen nach, welche Ausbildung bei welchem Anbieter als seriös in Frage kommt. Fragen Sie auch, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine Ausbildung in Frage kommt. Möglich ist es auch, bei einem Heilpraktiker anzufragen, der eine Basisausbildung als Arzt hat, sich aber für die ganzheitliche Behandlung entschieden hat. Dies sind sicher gute Anlaufstellen, um die Spreu vom Weizen zu trennen.

Wenn die Würfel gefallen sind …

… und Sie sich für eine qualifizierende Ausbildung entschieden haben, die hält, was sie verspricht, dann allerdings eröffnen sich gute Berufsperspektiven. Denn wie bereits erwähnt, verlassen sich viele Menschen nicht mehr alleine auf die Schulmedizin, sondern suchen schonende und alternative Verfahrensweisen, um Gebrechen zu heilen oder zu bessern. Wer eine gute Ausbildung als Heilpraktiker/in hat, hat daher gute Zukunftschancen, vor allem wenn sich Erfolge herumsprechen und nachweislich Wirkung da ist. Ständige Weiterbildung ist aber auch hier ein Muss. Vertiefung von Gelerntem und Erweiterung des Wissens sorgen für eine qualitative Arbeit, die Sie und andere zufriedenstellt.

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