Warum sich eine Yogalehrer-Ausbildung auch noch mit 50 lohnt

Warum sich eine Yogalehrer-Ausbildung auch noch mit 50 lohnt

Auch mit 50plus kann eine Yogalehrerausbildung noch eine gute Investition sein.

Yoga ist eine beliebte Entspannungssportart bei Jung und Alt. Viele Menschen belassen ihr Hobby jedoch nicht nur bei einer Freizeitgestaltung, sondern möchten sie gerne beruflich als Yogalehrer ausüben.

Die Ausbildung und Tätigkeit als Yogalehrer ist, gleich wie die Ausübung des Hobbys, ohne Altersgrenze, sodass auch Personen mit 50plus Yogalehrer werden können. Trotz des höheren Alters kann sich die Ausbildung zum Yogalehrer deutlich lohnen.

 

Für Yoga ist niemand zu alt

Yoga ist ein uraltes System, welches Übungen zur Körperertüchtigung umfasst, welche auch auf Seele und Geist übergehen. Meist wird Yoga heute als reine Körperübung von Personen jeden Alters ausgeübt. Aus diesem Grund besitzt Yoga keine Altersgrenze. Jugendliche, Erwachsene wie Senioren beteiligen sich gleichermaßen an den Übungen, welche im Alltag für mehr Beweglichkeit und Entspannung sorgen. Während der Ausübung von Yoga haben sich im Laufe der Zeit zusätzlich zahlreiche Richtungen wie Hatha- oder Kundalini-Yoga entwickelt. Die Übungen der jeweiligen Yoga-Richtungen unterscheiden sich stets minimalst voneinander, sodass leichte und schwierige Übungen immer vorhanden sind.

Die Ausbildung zum Yoga-Lehrer geschieht deshalb stets umfangreich. All jene Leute, welche gerne Yoga auf erhöhtem Level praktizieren, gerne Menschen um sich haben und in der Lage sind, Wissen weiterzugeben, streben gerne eine Ausbildung zum Yogalehrer an. Diese ist ebenfalls wie der Sport selbst ohne Altersgrenze, sodass die Yogalehrerausbildung mit einem Alter von 50 Jahren oder höher gleichfalls begonnen werden kann.

 

Kontakte und Ausbildungsplatz suchen

Die Ausbildung zum Yogalehrer verläuft nicht gänzlich anders als jene für eine andere Sportart. Dennoch kann die Ausbildung noch nicht begonnen werden, wenn zu wenig Basiswissen vorhanden ist und Yoga erst seit kurzem getätigt wird. Für die Ausbildung zum Yogalehrer in jedem Alter werden einige Monate intensiver Yogaausübungen verlangt, da die durchgeführten Übungen am eigenen Körper gezeigt werden. Sind die ersten Herausforderungen für die Ausbildung zum Yogalehrer vorhanden, muss anschließend eine Ausbildungsstätte gefunden werden.

Falls Yoga in einem Fitnesscenter oder bei einer privaten Einrichtung durchgeführt werden, sind erste Ansprechpartner schnell vorhanden. Auch inserieren zahlreiche Anbieter eine Ausbildung über das Internet. Am besten jedoch wird der Kontakt zu einer Person gesucht, welche Yoga schon lange selbst praktiziert.

 

Geduldig an die Ausbildung

Die Ausbildung zum Yogalehrer ist altersunabhängig. Junge wie ältere Menschen müssen im gleichen Zeitabschnitt die Ausbildung absolvieren, sodass es keine altersbedingten Vor- oder Nachteile bezüglich Ausbildungszeit gibt. In der Regel dauert die Standardausbildung zum Yogalehrer zwischen einem und drei Jahre. Je nach Intensität der Ausbildung und Inhalte kann eine Ausbildungsdauer von rund 500 Stunden erreicht werden. Während dieser Ausbildung wird das notwendige theoretische und praktische Wissen vermittelt, um als Yogalehrer tätig zu werden.

Zusätzlich können weitere Aus- und Fortbildungen zum Yogalehrer angestrebt werden, welche die Ausbildungszeit noch verlängert. Für alle Personen, welche mit Geduld in die Ausbildung gehen, ist dieser Beruf deshalb eher geeignet als für Ungeduldige. Gleichfalls dürfen die Ausbildungskosten nicht übersehen werden, welche schnell einige hundert bis tausend Euro betragen.

 

Selbstständig auch noch mit 50plus

Nach erfolgreicher Ausbildung in jungen und späteren Jahren warten auf alle Yogalehrer gute Perspektiven, um den Beruf zu ergreifen. Mit genügend Erfahrung findet sich schnell eine Anstellung als Yogalehrer, da sich die Sportart schon lange gesellschaftlich etabliert hat und die Nachfrage immer stärker wird. Die Ausbildung zum Yogalehrer bietet sich deshalb auch für alle jene Personen im Alter ab 50 Jahren an, welche einen beruflichen Neuanfang wagen und in ein neues Berufsfeld quereinsteigen möchten. Ausgebildete Yogalehrer finden oft Anstellungen im Wellness- oder Therapiebereich oder können selbstständig Kunden betreuen.

Vor allem die Selbstständigkeit im höherem Alter klingt sehr reizend, da den wenigstens Personen mit 50plus der Umstieg in ein selbstständiges Arbeitsleben ermöglicht wird.

 

Perspektiven für Yogalehrer 50plus

Die Yogalehrerausbildung beschränkt sich nicht auf eine spätere Klientel. Dennoch sind ausgebildete Yogalehrer in der Lage, sich auf eine bestimmte Altersgruppe zu spezialisieren. Yogalehrer mit 50plus besitzen hierbei den großen Vorteil, dass sie von Gleichaltrigen respektiert werden und vor allem mit deren körperlichen Konstitutionen vertraut sind. Die Gruppe von Senioren oder Gleichaltrigen bietet sich für Yogalehrer mit 50plus äußerst gut. Yoga eignet sich auch für Senioren besonders gut, da die körperlichen Übungen langsam und schonend durchgeführt werden. Ein gleichaltriger Yogalehrer ist außerdem in der Lage, die Übungen leichter an dieselbe Altersklasse, welcher er angehört, anzupassen und bei vielen körperlichen Problemen und Beschwerden sofort zu helfen.

Die Ausbildung zum Yogalehrer bietet gleichzeitig die Option, eine eigene Einrichtung zu leiten und sich auf die dortige Klientel festzulegen. Da der Markt an Yogaliebhabern laufend wächst, finden immer mehr ausgebildete Yogalehrer eine Anstellung an offiziellen Einrichtungen, sodass eine drohende Arbeitslosigkeit im fortgeschrittenen Alter verhindert werden kann. Je weitläufiger die Ausbildung und Erfahrung als Yogalehrer ist, desto schneller ist eine passende Position gefunden. Deshalb eignet sich Yoga gut als Quereinsteigerberuf für all jene Personen, welche aus ihrem alten Beruf ausscheiden möchten oder bereits ausgeschieden sind.