Selbst Wissen weitergeben

Nicht nur lernen, sondern auch lehren kann glücklich machen!
Nicht nur lernen, sondern auch lehren kann glücklich machen!

Die alternde Gesellschaft ist ein Thema, das Wissenschaften aller Bereiche beschäftigt. Dabei sind Themen wie Finanzen, Gesundheit oder soziale Fragen vorherrschend. Die Aspekte und Problematik einer “alternden” Gesellschaft sind grundsätzlich nicht weg zu diskutieren, doch sollte man sich auch einmal den positiven Anstößen dieser Entwicklung zuwenden, um ein Verständnis dafür aufzubauen, wie die Welt von morgen aussehen könnte.

Wer Zeit mit älteren Menschen ab 50 verbringt, stellt fest, dass diese gern nicht nur aus ihrer Vergangenheit sondern vor allem aus ihren erlebten Erfahrungen erzählen. Dabei kann es um die unterschiedlichsten Themen gehen, oft sind es jedoch Erfahrungen, die die Älteren aus dem Arbeitsbereich, dem Hobby, aus dem Studienleben oder der professionellen, beruflichen Phase ihres Lebens gesammelt haben und die sie einfach gern weitergeben wollen. Dass diese Weitergabe der Vermittlung von oft wertvollem Wissen gleichkommt, ist dabei unübersehbar und der interessante Nebeneffekt bei der Kommunikation zwischen den Generationen.

Es ist genau diese Wissensvermittlung von Berufsteilnehmern im Altersabschnitt 50plus, die das Zusammensein mit den Senioren so einzigartig macht. Wer sonst sollte einem die rasanten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte so wirklichkeitsnah weitergeben können, als jemand, der diese selbst erlebt hat und Teil davon war? Dabei können dies so wichtige Bereiche wie Technik oder Medizin betreffen – Gebiete, auf denen sich in den letzten Jahrzehnten enorm viel getan hat, aber auch Kunst, Philosophie oder Geschichte lassen sich durch die Vermittlung eines Älteren mit ganz anderen Augen sehen. Dadurch werden nicht nur neue Blickwinkel eröffnet, sondern ganz konkret auch Probleme gelöst, die vorher unlösbar schienen.

Wissen weitergeben – bereichernd und sinnvoll

Dass die Jungen von den Alten lernen ist nicht neu: Die Generationen vor uns haben das Schema vorgelebt, es ist bloß heute neu zu entdecken und ebenso neu umzusetzen. Auf beiden Seiten – bei den Jungen, wie auch den Alten setzt dies auch die Bereitschaft zu Lernen voraus, den Willen neue Wege zu gehen, sich einander anzupassen und das neu erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden. Eine schöne Vorstellung – aber wie geht man es konkret an als Senior über 50 sein Wissen an Jüngere weiterzugeben? Welche Schritte sind dazu nötig und an wen wendet man sich?

Diese wichtigen ersten Fragen lassen sich pauschal kaum beantworten, denn für jede berufliche Situation und für jedes Fachgebiet ist anderes gefragt. Sie finden auf dieser Seite nähere Informationen und einzelne Jobs, in denen das Wissen von Senioren und Seniorinnen ab 50 Verwendung finden kann. Dazu folgen Ratschläge, für wen diese Berufe geeignet sind und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Sie werden sehen, in der Altersgruppe 50plus bewegt sich was. Zweifellos, die Talente und Schwerpunkte können kaum unterschiedlicher sein.

Was für eine Tätigkeit an der Volkshochschule gilt, kann nicht für die Uni gelten. Und die Beratung für junge Menschen, die an die Schauspielschule wollen unterscheidet sich sehr von der Beratung, die man als Coach gibt. Dennoch, jedes Talent wird gebraucht, genutzt und geschätzt. Außerdem besteht die Chance, dass breit gefächertes Wissen in einem jeweiligen Fachgebiet irgendwo an anderer Stelle eine „Wissenslücke“ schließen könnte.

Das erste und einzige, was für Ältere ab 50 jedoch bei der Suche nach einem neuen Lebensabschnitt unabdingbar ist, ist der Mut sich einer neuen, herausfordernden Situation zu stellen, die Fähigkeit mit anderen zu kommunizieren und Konflikte im Gespräch zu lösen, sowie den Wunsch durch die eigene Persönlichkeit Dinge zu beeinflussen, sie positiv zu verändern und daraus zu lernen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.