Allgemein | Gesundheit | Leben

Ratgeber: 5 Gründe, warum Senioren einen Hund haben sollten

26. Dezember 2019
Wann ist man zu alt für einen Hund?

 

Sie sind kurz vor der Rente oder schon pensioniert und überlegen einen Hund zu kaufen? Hunde sind sehr feinfühlige und soziale Wesen, die den Alltag von älteren Leuten stark verändern können: Ganz gleich ob im Alter von 60, 70 oder 80, ein eigener Hund ist ein treuer Begleiter für alle, die rüstig und fit werden oder bleiben wollen. Denn: Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder den positiven Effekt auf Gesundheit und Wohlbefinden von Hundehaltern. Sollten Sie noch zögern, sich Als Rentner / Rentnerin einen Hund zu suchen, dann lassen Sie sich von unseren Gründen, warum Sie im Alter einen Hund haben sollten, inspirieren:

 

Grund 1: Hunde machen ältere Menschen fit und lebensfroh

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Zusammenleben mit einem Hund den Menschen optimistischer und ausgeglichen macht. Hunde lassen uns mit anderen interagieren (Gespräche auf der Strasse, im Park oder in der Hundeschule), sorgen für mehr Bewegung und lassen nie das Gefühl von Einsamkeit aufkommen. Warum sich jeder Rentner und Rentnerin einen Hund suchen sollte:

  • Hunde entspannen, verringern das Risiko eines Herzinfarkts und senken hohen Blutdruck: Statt sich zu stressen oder zu ärgern, werden Senioren vom Hund angestubst, atmen tief durch und kuscheln lieber einer Runde.
  • Hunde bringen das Herz-Kreislaufsystem auf Trapp: “Wer rostet, der rastet”, wird auf Rentner, die sich einen Hund suchen, nicht zu treffen: Tägliche Spaziergänge im Park, durch den Wald oder einfach nur in der Nachbarschaft – ein Hund bringt Bewegung in den Alltag. Tag für Tag, bei jedem Wetter.
  • Neue Kontakte und Bekanntschaften auf der Hundewiese: Ältere Menschen klagen oft über zu wenig sozialen Kontakt und empfinden es als zunehmend schwieriger neue Bekanntschaften zu finden.
  • Geistig agil durch neue Aufgaben: Ein Hund für ältere Personen ist vergleichbar mit dem Lernen eines Musikinstruments im Alter oder die Aufnahme eines Seniorenstudiums.

 

Wann ist man zu alt für einen Hund?

Senioren sind zu alt für einen Hund, wenn sie sich körperlich und mental nicht mehr in der Lage sehen, einen Hund verantwortungsbewusst zu halten. Dazu gehören regelmäßige Spaziergänge bei jedem Wetter, der Wille mit einem Tier zu Spielen und zu einem gewissen Grad Erziehungsarbeit zu leisten. Die wenigsten älteren Menschen, die sich für einen seniorengerechten Hund entscheiden, sind im Alltag mit dem Tier überfordert.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie mit 60, 70 oder 80 Jahren sich noch einen Hund anschaffen sollten, dann helfen Ihnen diese 3 Fragen zu Selbsteinschätzung:

  • Haben Sie in Ihren Armen genug Kraft um mit einer Hand eine Leine zu halten, an der ein kleiner oder mittelgroßer Hund zerrt? (Das kommt auch beim gut erzogenen Hund mal vor.)
  • Sind Sie motiviert und körperlich in der Lage mindestens drei Mal täglich mit Ihrem Hund für wenigstens jeweils 15 Minuten spazieren zu gehen?
  • Fühlen Sie sich im Stande, Ihren Hund auch geistig zu fordern, indem Sie kleine Spiele für ihn vorbereiten (Verstecken von Spielzeug, Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiele) und ihm Kommandos für ein sozialadäquates Verhalten lehren?

 

Wenn Ihre Antworten drei Mal Ja lauten, dann sind Sie als ältere Person mit 60 Jahren für einen Hund genau im richtigen Alter.

 

Sollte man mit 60 oder 70 sich noch einen Hund zulegen?

Ja, nicht nur mit 60 Jahren, sondern auch mit 70 Jahren sind Sie als aktiver Rentner mit viel Zeit im besten Alter, um sich noch einen Hund zu kaufen. Die Freude am Haustier bleibt ungetrübt, wenn Sie sich im Vorhinein Gedanken über einige Punkte machen. Für ältere Senioren mit Hundewunsch wird empfohlen:

  • Hundesitter oder Hundebetreuung im Krankheitsfall: Organisieren Sie ohne konkreten Anlass eine zuverlässige Person, die sich um Ihren vierbeinigen Freund kümmert, falls Sie sich im Krankenhaus behandeln lassen müssen oder einfach mit einer Grippe im Bett liegen. Als älteres Ehepaar sich gemeinsam einen Hund zu suchen, verteilt die Pflichten in angenehmer Weise auf zwei Personen.
  • Ein Herz für Hunde aus dem Tierheim: Statt einen Welpen vom seriösen Züchter, könnte für Sie ein älterer Hund aus dem Tierheim eine interessante Option sein. Leider fristen viele ältere Tiere im Tierheim ein trauriges Dasein, da ihre Vermittlungschancen oft geringer sind. Ein alter Hund hat mit seinen acht oder mehr Jahren nicht mehr ganz so viel Energie, braucht weniger Auslauf und lässt es gerne ruhiger angehen.
  • Lieber klein und kompakt: Gleich ob Sie als ältere Frau oder älterer Mann einen Hund suchen, große Hunde bringen schnell 30 Kilo und mehr auf die Waage. Dieses Gewicht würden Sie durch Ihr Treppenhaus und ins Auto heben müssen, sollte der Hund mal krank oder verletzt sein. Kleine Hunde sind genauso süss und Ihre Enkelkinder freuen sich nicht weniger, wenn Oma und Opa sich für einen kleinen Hund entscheiden.

 

Kann man sich mit 80 noch einen Hund anschaffen?

Ja, denn gerade mit 80 Jahren und älter fühlen sich viele Menschen einsam. Ein treuer Begleiter in Form eines Hundes strukturiert Ihren Alltag, schenkt Ihnen Liebe und Aufmerksamkeit und hilft gegen das Gefühl, allein zu sein. Für ältere Ehepaare über 80 Jahre kann ein gemeinsamer Hunde ein Projekt für einen abwechslungsreichen Alltag sein, in dem man sich Pflichten und Freuden teilt. Als alleinstehende/r Senior / Seniorin finden Sie durch den Hund leichter Kontakt zu Nachbarn oder anderen Hundehaltern und fühlen sich so weniger einsam.

Wenn Sie sich mit 80 Jahren für einen Hund entscheiden, dann achten Sie bitte auf das Folgende:

  • Wählen Sie einen älteren Hund, gerne aus dem Tierheim: Kleine Hunde werden bist zu 18 Jahre alt, in extremen Fällen sogar 20 Jahre. Ein sehr junger Hund ist zwar auch mit Mitte 90 für einen Senior ein treuer Begleiter, aber die Bedürfnisse des Hundes können auch zunehmend eine Überforderung darstellen.
  • Achten Sie auf der Rasse: Vielleicht möchten Sie eher einen ruhigen Hund mit 80 Jahren, der zwar gerne im Park spazieren geht, aber keinen sportlichen Auslauf braucht und sich auch mit kurzen Runden zufrieden gibt.
  • Nehmen Sie als ältere Person einen kleinen Hund, der sich leicht hochheben lässt.

 

Grund 2: Es gibt ideale Hunderassen für Senioren

Hund ist nicht gleich Hund und nicht jede Hunderasse ist gleich gut für ältere Menschen geeignet. Wer mit 60 Jahren sich einen Hund holen möchte, orientiert sich bei der Wahl der Rasse häufig an folgenden Kriterien:

 

Welche Hunderassen sind besonders für alte Menschen geeignet?

Für Senioren sind Hunderassen ideal, die sich an den Alltag des Rentners anpassen und ihn positiv verstärken. Welcher Hund zu Ihnen passt, hängt also von Ihrem Persönlichkeitstyp und Ihren Lebensumständen ab.

  • Wieviel Auslauf braucht die Rasse? Gehen Sie gerne entspannt und eher kurz spazieren oder doch auch gerne in die Berge zu mehrstündigen Touren? Bekanntlich brauchen Jagdhunde sehr viel Auslauf, doch auch Terrier haben einen hohen Bewegungsdrang. Ein Dackel, ein Chihuahua oder Pudel freut sich hingegen auch über kürzere Runden mit Senioren.
  • Haart der Hund und sorgt deswegen für einen höheren Aufwand beim Putzen? Pudel verlieren keine Haare, was nicht nur weniger Arbeit in der Wohnung macht, sondern auch für Allergiker angenehm ist.
  • Haben Sie eine Hundeallergie? Wer keine stark ausgeprägte Hundeallergie hat, betrifft das noch nicht so sehr. Sollten Sie eine ausgeprägte Hundehaarallergie haben, dann entscheiden Sie sich für einen allergikerfreundlichen Wasserhund, einen Pudel oder einen Pudelmischling (50% reinrassiger Pudel – idealerweise ist der Pudel der Vater).
  • Sollte der Hund krank sein – wieviel Kilogramm Gewicht können Sie über kleine Strecken tragen? Auch große Hunde können relativ leicht sein (Große Windhunde wiegen zum Beispiel etwa 27kg.), jedoch sind kleine und mittelgroße Hunde durch die kompakte Größe für ältere Personen leichter zu transportieren.
  • Wohnen Sie im Erdgeschoss oder muss der Hund erst mehrere Stockwerke eine Wohnhauses erklimmen? Große Hunde und Welpen leiden nicht selten an Gelenkproblemen, wenn sie dauerhaft Treppen steigen müssen. Einem kleinen, erwachsenen Hund machen Stufen hingegen meist nichts aus und sind somit ideale Hunde für ältere Menschen.

 

In diesem Artikel Welche Hunderassen eigenen sich für ältere Menschen erfahren Sie mehr zu besonders seniorengerechten Hunderassen.

 

Grund 3: Werden Sie nochmal (Welpen-)Eltern

Das erste Mal im Leben oder nach den Kindern ein zweites Mal sich wie Eltern fühlen, das ist auch noch mit 60 oder 70 möglich. Schenken Sie einem kleinen Welpen all Ihre Liebe und Aufmerksamkeit. Die Erziehung eines kleinen Hundes bringt zwar einige Herausforderungen wie zum Beispiel Stubenreinheit mit sich, aber mit 60 ist man für einen Welpen nicht zu alt.

 

Mit 60 oder 70 noch einen Welpen?

Ja, unbedingt. Denn das Miterleben und Begleiten der Entwicklung eines neugierigen Hundebabies zum erwachsenen Hund inspiriert ältere Menschen neue Gewohnheiten zu entwickeln und einen gesundheitsförderndem Lebensstil umzusetzen. Wer sich um einen jungen Hund kümmert entdeckt die eigene Neugier wieder und wird durch die Hunderziehung in anderen Lebensbereichen bereichert:

  • Sie beginnen ausgelassen mit dem verspielten Hund zu spielen, der herumtollen möchte und sich über Versteckspiele etc. freut.
  • Wenn der Welpe die Welt erkundet, sind Sie als Senior an seiner Seite, besuchen bekannte und neue Orte und sind auch bei weniger gemütlichem Wetter an der frischen Lust.
  • Als Welpe gibt es in der Hundeschule viel zu lernen und auch Sie als Rentner lernen dort neue Sozialkontakte kennen.
  • Es ist faszinierend, wie sehr sich ein Hund über Kleinigkeiten wie Leckereien, ein Stock oder Ball freuen kann! Lassen Sie sich von der positiven Energien anstecken und entdecken Sie die Freude an kleinen Dingen im Leben.

 

Wann ist man zu alt für einen Welpen?

Senioren sind zu alt für einen Welpen oder jungen Hund, wenn sie dem Tier und seinen Bedürfnissen altersbedingt nicht mehr gerecht werden können. In der Regel werden Sie mit 60 Jahren noch zu ausgedehnten Spaziergängen mit Ihrem Hund bereit sein und auch mit 70 Jahren gerne noch täglich kleine Runden in der Umgebung gehen. Ein Welpe ist jedoch phasenweise anstrengend wie ein Säugling. Stellen Sie sich als ältere Person bitte dafür folgenden Fragen zur Selbsteinschätzung:

  • Ich bin bereit mit einem noch nicht stubenreinen Welpen in den ersten Wochen tagsüber alle zwei bis drei  Stunden in den Garten oder vor die Türe zu gehen, so dass er sich lösen kann.
  • In den ersten Wochen gehe ich auch nachts mit dem Welpen alle vier Stunden für die Türe, damit er seine Blase leeren kann.
  • Es macht mir nichts aus, mich mehrfach in der Stunde tief zum Boden zu beugen, um den Hund hochzuheben oder ihn zu versorgen.
  • Ich kann mich zum Spielen mit dem Hund auf den Fussboden setzen oder knien.

 

Es ist zwar sehr schade, wenn ältere Leute mit 80 Jahren zu dem Ergebnis kommen, dass sie für einen Welpen zu alt sind, doch zeichnen Sie sich durch die mögliche Entscheidung gegen einen Hund durch ein hohes Verantwortungsbewusstsein aus.

 

Grund 4: Der zuverlässigste Reisepartner für ältere Menschen

Wer seinen Lebensabend genießt, der möchte nicht nur viel mit seinem Hund verbringen, sondern vielleicht auch in die Ferne reisen. Der eigene Hund ist für Senioren jedenfalls kein Grund auf schöne Reisen zu verzichten.

 

Können ältere Personen im Alter auch mit Hund verreisen?

Ja, in der Regel genießen Hunde einen Ortswechsel mindestens genauso sehr wie sein Herrchen oder Frauchen. Entdecken Sie zusammen neue Orte, gehen Sie zusammen in den See, baden Sie in der Ostsee oder Nordsee und tun Sie was für Ihre Gesundheit auf Wanderungen über Stock und Stein.

Wenn Sie zwar gerne mit Hund unterwegs sein wollen, aber den organisatorischen Aufwand scheuen:  Es gibt mehrere deutsche Reiseanbieter, die sich auf ältere Personen mit Hund spezialisiert haben: von Wandern in den bayerischen Bergen oder Urlaub am Meer, ob Kurzurlaub oder Überwintern im Süden mit Hund.

 

Gibt es auch Singlereisen für ältere Alleinstehende mit Hund?

Ja, es gibt Anbieter für alleinstehende Senioren, die auch im Urlaub ihren Hund an der Seite nicht missen möchten. Mit den kontaktfreudigen Hunden an ihrer Seite finden so ältere Menschen besonders schnell zueinander.

 

Grund 5: Hunde dürfen mit ins Altenheim

Viele ältere Menschen sorgen sich, dass sie den einmal lieb gewonnenen Hund ins Tierheim abgeben müssen, sollten sie selbst in ein Altenheim umziehen. Doch diese Sorge ist unbegründet, denn in jeder großen Stadt gibt es Pflegeheime, in denen Sie mit Hund ins Altersheim einziehen dürfen.

 

Sind Hunde in Seniorenresidenzen erlaubt?

Ja, in vielen Altenheimen und Seniorenresidenzen dürfen Bewohner ihren Hund, Katze oder anderes Haustier mitnehmen. Voraussetzung ist dabei jedoch stets, dass die Bewohner sich eigenständig ohne die Hilfe der Pfleger um ihre Tiere kümmern können. Tiere erfreuen sich in Seniorenheimen großer Beliebtheit, da sie die Bewohner zusammenbringen und für Abwechslung im Alltag sorgen.

Wer mit Hund ins Altersheim ziehen möchte, sollte sich unbedingt vorab bei mehreren Häusern informieren, ob das Tier mitgenommen werden darf. Sollte die Wunsch-Seniorenresidenz die Plätze mit Tier begrenzt haben, dann lassen Sie sich gegebenenfalls schon frühzeitig auf Wartelisten vermerken, damit Sie sicher Ihren Hund mit ins Altenheim nehmen können.

 

Kann man in jedes Altenheim einen Hund mitnehmen?

Prinzipiell ja, aber es gibt hier auch nachvollziehbare Gründe, die bei manchen Einrichtungen gegen ein Haustier im Altenheim sprechen. Ältere Menschen mit Hund, die in ein Pflegeheim ziehen oder innerhalb der Einrichtung in eine Pflegeabteilung umziehen, dürfen in der Regel keinen Hund bei sich halten. Die Pflegeeinrichtungen gehen davon aus, dass die Bewohner dann nicht mehr fit genug sind, um sich angemessen dem Tier widmen zu können und die Versorgung des Hundes vom Pflegepersonal übernommen werden müsste.

Viele Altenheime sehen Pflegeabteilungen vor, in denen immunschwache oder kranke Bewohner gepflegt werden. Aus hygienischen Gründen dürfen dann keine Hunde in diese Abteilung des Pflegeheims mitgebrachten werden. Dies gilt in der Regel für die gesamte Einrichtung.

Im Grundsatz können Senioren mit Hund sich darauf einstellen, dass gilt: Je fitter und selbstständiger Sie als neuer Bewohner sind, desto leichter ist es Ihren eigenen Hund mit ins Altenheim zu nehmen. 

 

Checkliste: Alles Wichtige für Rentner, die sich einen Hund kaufen möchten

Denken Sie bitte unbedingt an Folgendes, wenn Sie sich als Senior einen Hund suchen:

Sollte für Sie kein Hund aus dem Tierheim in Betracht kommen, dann informieren Sie sich bitte über seriöse Hundezüchter.

Bitte kaufen Sie keine Hundewelpen “aus dem Kofferraum”. Viele Züchter in Osteuropa betreiben Qualzucht mit ständig trächtigen Hündinnen. Die Welpen sind oft krank und schwach. Bitte unterstützen Sie nicht dieses kriminelle System. Ein Züchter sollte immer bereit sein, die Welpen und das Muttertier zusammen zu zeigen.  Achten Sie auch darauf, dass der Welpe oder Hund gechipt und geimpft ist – Sie sind hierzu in folgenden Bundesländern gesetzlich verpflichtet: Berlin, Hamburg, Niedersachsen (§4 S.1 NHundG), Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Schließen Sie eine Hundehaftpflichtversicherung ab.

Diese Haftpflichtversicherung schützt Sie vor umkalkulierbaren Schäden, sollte Ihr kleiner Racker mal auskommen oder Ihnen die Leine aus der Hand gleiten. Insbesondere in der Stadt kann das Entwischen Ihres Hundes für einen beachtlichen materiellen Schaden sorgen.

Müssen Rentner noch Hundesteuer zahlen?

Ja, Rentner müssen in der Regel Hundesteuer zahlen, es können jedoch Ausnahmen gelten, wenn Sie eine sehr geringe Rente oder Grundsicherung beziehen. Stellen Sie in diesem Fall einen formlosen Antrag bei Ihrer Behörde und fügen Sie den Rentenbescheid bei. Die Hundesteuer kann sich dann für den Rentner um bis zu 50% reduzieren.

Überlegen Sie, ob eine Hundekrankenversicherung Sinn hat.

Eine Hundekrankenversicherung ist für Senioren eine große Erleichterung, sollte der Hund ernsthaft krank sein. Wenn man sich mit 70 oder 80 für einen älteren Hund entscheidet, dann lohnt sich die Versicherung jedoch kaum: Die Beiträge zur Hundekrankenversicherung übersteigen oft die tatsächlich anfallenden Tierarztrechnungen, wenn der Hund älter als sechs Jahre ist.

Registrieren Sie Ihren Hund bei Tasso e.V.

Sollte Ihr Hund sich von der Leine lösen oder verschwinden, kann eine Registrierung des Hundes bei Tasso e.V. für ältere Leute ein unkomplizierter Weg sein, den kleinen Liebling wiederzufinden.

Besuchen Sie eine Hundeschule oder Welpengruppe.

Hunde brauchen Erziehung und als älterer Mensch mit 60 Jahren plus, möchten Sie weder einen an der Leine zerrenden Hund, noch einen Vierbeiner, der nicht auf Kommandos hört. Über Ihr Telefonbuch erfahren Sie von Hundeschulen in Ihrer Region.

Treffen Sie Vorkehrungen für den Notfall.

Ein Hund kann zur wichtigsten Bezugsperson einer älteren Person werden. Bitte sorgen Sie vor, dass Ihr geliebter Vierbeiner auch dauerhaft versorgt ist, sollte Ihnen etwas zustoßen. Hier erfahren Sie alles die Absicherung Ihres Hundes zum Beispiel über eine Regelung im Testament: Ein Haustier als Erben einsetzen. 

 

Was sind die Alternativen für fitte Senioren zum eigenen Hund?

Es gibt für alle Senioren mit Hundewunsch die Möglichkeit, viel Zeit mit einem Tier zu verbringen. Wenn Sie sich trotz guter Gründe, warum Sie sich mit 60 noch einen Hund anschaffen sollten, nicht sicher sind, dann überstürzen Sie nichts. Es gibt Alternativen zum eigenen Hund für Senioren:

 

Bieten Sie sich als Hundesitter an

Statt sich als Rentner einen Hund zu kaufen oder aus dem Tierheim zu holen, können Sie Hunde stunden- oder tageweise betreuen. Suchen Sie dafür über regionale Anzeigenblätter, Anzeigenplattformen wie Ebay Kleinanzeigen oder Schwarze Bretter im Supermarkt nach Hundebesitzern, die etwas Entlastung mit ihrem Hund gebrauchen können. Besonders Berufstätige werden sich über das Angebot zur Hundebetreuung durch eine Senior sehr freuen. Und Sie verbinden damit gleich zwei Annehmlichkeiten:

  • Als Hundesitter können Sie regelmäßig oder gelegentlich sich um einen Hund kümmern, bekommen viel Hundeliebe und Bewegung an der frischen Luft, ohne die Kosten und die hundertprozentige Verantwortung für das Tier tragen zu müssen.
  • Sie können gegebenenfalls für Ihre Zeit und Ihr Engagement als Hundebetreuer ein kleines Taschengeld zu Ihrer Rente  dazu verdienen.

 

Kümmern Sie sich um Hunde im Tierheim

Ältere Leute mit großem Herzen für Tiere können statt sich einen eigenen Hund zu kaufen, viel Liebe und Aufmerksamkeit von Hunden im Tierheim erfahren. Die Tierheime in Ihrer Region freuen sich über ehrenamtliche Unterstützung von Rentnern mit Zeit und Energie. Erkundigen Sie sich einfach telefonisch oder kommen Sie in den Besuchszeiten im Tierheim vorbei – dort erfahren Sie alles über offene Ehrenämter für Senioren.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.