Gesundheit

Mit diesen 7 Gesundheitstipps werden Sie fit älter

7. Mai 2019

Im Alter fit bleiben – das wünschen sich viele Menschen. Wie können Senioren ihre Gesundheit und Fitness verbessern? Wie lässt sich das Altern als Senior/in mit Fitness verbinden? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Gesundheitstipps helfen können, fit älter zu werden.

Die Lebensqualität spielt für Senioren weiterhin eine wichtige Rolle. Vielen ist eine hohe Qualität wichtiger als das Alter. Damit das funktioniert, sind die körperliche und psychische Gesundheit wesentlich. Um die Gesundheit im Alter möglichst lange zu erhalten, eignen sich mehrere Methoden:

  • 1. Bewegung – wie viele Schritte sollten Senioren täglich gehen?
  • 2. Sport im Alter – körperliche Aktivität erhält die Mobilität
  • 3. tägliche Trinkmenge beachten
  • 4. ausgewogene Ernährung einhalten
  • 5. soziales Engagement
  • 6. Bildung vertiefen
  • 7. Gehirnzellen täglich trainieren

 

Gesundheitstipp Nr. 1 – Bewegung für Senioren: 7000 Schritte täglich gehen

Bewegung ist gesund – das weiß wohl jede/r. Es stärkt die Muskeln, Gelenke und das Herz-Kreislauf-System. Wer einen Spaziergang oder ähnliche Aktivitäten zu Fuß in seinen Alltag einbaut, profitiert in mehrfacher Hinsicht. Krankheiten lassen sich durch ein ausreichendes Maß an regelmäßiger Bewegung ebenfalls vorbeugen.

Für Senioren gilt die Empfehlung, täglich rund 7000 Schritte zu gehen (Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung). Eine Stunde täglich mit Gartenarbeit, Walking oder spazieren gehen zu verbringen, kann helfen, das Schrittziel zu erreichen.

 

Gesundheitstipp Nr. 2 – Sport im Alter: körperliche Aktivität erhält die Mobilität

Ein tägliches Schrittziel von 7000 Schritten trägt für sich bereits zu einem gesünderen Lebensstil im Alter bei. Daneben hilft jede Art körperlicher Aktivität dazu bei, die Mobilität zu erhalten. Sport ist deshalb ein bewährtes Mittel, um die Gelenke im Alter beweglich zu halten. Zugleich trägt die sportliche Aktivität dazu bei, Muskeln zu erhalten und die Knochen zu stärken.

Für Senioren stellen Sportarten, wie Fahrradfahren, Spazierengehen oder Schwimmen, gute Mittel dar, um sich fit zu halten und Gleichgesinnte zu treffen. 30 Minuten täglich an fünf Tagen pro Woche sind bereits ausreichend.

 

Gesundheitstipp Nr. 3 – Trinken für Senioren: Tägliche Trinkmenge beachten!

Normalerweise zeigt der menschliche Körper deutlich, wenn es ihm an Flüssigkeit mangelt. Die Symptome von Dehydrierung sind in jedem Alter identisch: Kopfschmerzen, trockene Haut, Konzentrationsschwäche sowie Müdigkeit gelten als Anzeichen. Senioren verspüren im Alter oft weniger Durst. Manche Senioren neigen dazu, die regelmäßige Wasserzufuhr zu vergessen.

Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr kann schwere Gesundheitsprobleme im Alter nach sich ziehen. Der Körper älterer Menschen besteht lediglich zu 40 bis 50 Prozent aus Wasser (Quelle: Fit im Alter). Eine Menge von 1,5 Litern pro Tag gilt für Senioren deshalb als empfehlenswert.

 

Gesundheitstipp Nr. 4 – Essen im Alter: ausgewogene Ernährung für Senioren

Die Ernährung spielt für Senioren eine besondere Rolle. Da der Energiebedarf im Alter sinkt, ist die Zufuhr der Nährstoffe entscheidend. Ältere Menschen benötigen im Vergleich zu jüngeren Generationen geringere Mengen an Kohlenhydraten und Fetten. Der Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und Proteinen bleibt allerdings weitestgehend gleich.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit einer hohen Nährstoffdichte ist deshalb wesentlich, um im Alter gesund zu bleiben. Das erreichen Sie am besten durch einen hohen Anteil an Vollkornprodukten, Obst, Gemüse sowie hochwertigen Pflanzenölen beim Kochen. Abwechslung im Speiseplan ist im Regelfall der Gesundheit zuträglich.

 

Gesundheitstipp Nr. 5 – soziales Engagement hilft Senioren

Soziales Engagement hält vor allem geistig fit. Im Alter lässt die kognitive Fitness oft nach. Das ist im Regelfall ein normaler Prozess, der das Altern begleitet. Wer sich jedoch auf Trab hält und sein Gehirn häufig beansprucht, kann diesen Vorgang verlangsamen. Ehrenamtliche Tätigkeiten im Alter sorgen beispielsweise dafür, dass Senioren sich mit gleichgesinnten Personen austauschen können. Solch ein sozialer Austausch unterstützt die Gehirnzellen und kann dazu beitragen, dass Sie sich auch im Alter jung fühlen.

 

Gesundheitstipp Nr. 6 – Bildung vertiefen im Alter

Die Gehirnzellen profitieren durch den regen Austausch mit anderen Menschen. Bildung und Kultur fördern ebenfalls die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Alter. Senioren können den Alterungsprozess verlangsamen, indem sie sich z. B. als Gasthörer/innen an Hochschulen eintragen oder Kurse zur Weiterbildung besuchen. Volkshochschulen (VHS) bieten ein breites Angebot an, um das Allgemeinwissen oder Fachwissen zu vertiefen. Vereinsmitarbeit oder das Wahrnehmen kultureller Angebote (Museumsbeusche, Theater, Konzerte, etc.) können die kognitiven Fähigkeiten bei Senioren ebenfalls erhalten (Quelle: Postbank Themenwelten).

 

Gesundheitstipp Nr. 7 – Gehirnzellen trainieren, um Senioren fit zu halten

Das Gehirn ist vor allem im Alter wichtig, um kognitiv leistungsfähig zu bleiben. Das tägliche Beanspruchen in unterschiedlicher Weise unterstützt das Gehirn dabei. Neben dem sozialen Aspekt, die Gemeinschaft mit anderen Menschen und das eigenständige Lernen und Fortbilden sind einzelne Faktoren, um den Alterungsprozess des Gehirns zu verlangsamen. Daneben ist das tägliche Trainieren der Gehirnzellen empfehlenswert.

Kreuzworträtsel, Quizshows, Schachspiele, Bücher und Nachrichten lesen sowie das bekannte »Gehirnjogging« können das Gehirn unterstützen. Mit ausgiebiger und abwechslungsreicher Forderung der Gehirnzellen lassen sich Gehirnzellen auch im Alter fit halten.

 

Fazit – 7 Gesundheitstipps für Senioren

Die körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit lässt bei Senioren mit dem Älterwerden nach. Um diesen Prozess zu verlangsamen und länger fit zu bleiben, bieten sich vor allem abwechslungsreiche Aktivitäten und ein gesunder Lebensstil an. Dazu zählen hauptsächlich eine ausgewogene Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, soziales Engagement sowie sportliche und denksportliche Aktivitäten.

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