Weiterbildung aus Eigeninitiative

Exclamation and Question Mark IconWeiterbildung aus Eigeninitiative ist für Menschen ab 50 eine gute Option.

Allerdings sollten sich künftige ArbeitnehmerInnen dennoch bei der Arbeitsagentur in persönlichen Gesprächen informieren, welche Berufsfelder und welche Qualifizierungen jetzt und in naher Zukunft besonders gesucht sind. Danach kann die persönliche Suche dann ausgerichtet werden.

Angebote der Volkshochschulen

In Frage kommen zahlreiche Anbieter. Denkbar sind etwa Kurse in den Volkshochschulen, wo allerdings in der Regel Kenntnisse auf Grundlagenniveau vermittelt werden. Doch um etwa einen Einstieg in eine Fremdsprache oder in das möglicherweise fremde Medium Computer zu finden, können VHS-Kurse für den Anfang angemessen sein.

Fernschulen als Option

Desweiteren gibt es zahlreiche Anbieter auf dem Markt der Fernschulen. Sich per Post Unterrichtsmaterialien nach Hause schicken lassen, diese bearbeiten und zurückschicken, ist sicher eine Lösung, die Flexibilität und Lernen gemäß den äußeren Gegebenheiten erlaubt. Allerdings können qualifizierende Lehrgänge recht teuer ausfallen. Hier muss darauf geachtet werden, die richtige Wahl zu treffen, um nicht sinnlos Geld für Lerngänge auszugeben, die letztlich nichts bringen. Berater in der Arbeitsagentur können hier wertvolle Tipps geben oder auch KURSNET.

Denkbar ist auch ein Fernstudium, beispielsweise an der renommierten staatlichen Fernuniversität Hagen. Ein Studium ist allerdings eine verpflichtende Fortbildung für die Dauer von mehreren Jahren. Doch auch hier bietet sich die Möglichkeit der flexiblen Zeitgestaltung. Das Gefühl, endlich das Diplom in der Hand zu halten, kann auch fast nichts aufwiegen. Wichtig ist es auch im Bereich Fernstudium, sich einen seriösen Anbieter rauszusuchen, der sein Geld auch wert ist.

Als Alternative gibt es das reguläre Hochschulstudium. In beiden Fällen ist zu überlegen, ob das erworbene Wissen noch sinnvoll ins Berufsleben eingebracht werden kann. Hier können Sie kostenloses Infomaterial und Probelektionen der großen Fernschulen anfordern.

Auf bestehenden Qualifikationen aufbauen

Sehr günstig ist es, auf bestehenden Qualifizierungen aufzubauen. Dabei kann bei den jeweiligen Berufsverbänden nachgefragt werden, welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen. Denn besonders gering qualifizierte Menschen oder Menschen ab 50 sind besonders von Arbeitslosigkeit bedroht. Durch eine Weiterqualifizierung im hauseigenen Beruf kann dem neben der vorzuweisenden Erfahrung entgegengewirkt werden.

Im Idealfall wird eine solche Weiterbildung schon während der Berufstätigkeit angestrebt, um einer Entlassung entgegenzuwirken. Hierfür gibt es auch spezielle Angebote der Arbeitsagentur für Angestellte, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, aber noch beschäftigt sind. Mit dem Arbeitgeber kann vereinbart werden, dass der- oder diejenige während der Ausbildung freigestellt wird. Selbst aktiv werden, das ist ein wesentlicher Schlüssel um die künftige Position auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Während die Arbeitsagentur bestimmte Felder anbietet, ist im letzteren Falle die Wahl freigestellt. Dies birgt die Chance, persönliches Potenzial zu entfalten.

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