Lerntipps für das Studium

Exclamation and Question Mark IconGute Regeln für erfolgreiches Studieren

Lernmethoden sind individuell, jeder hat seine eigenen Strategien. Dennoch gibt es einige Regeln, die allgemein verbindlich sind und die das Lernen einfacher machen.

An Universitäten werden häufig sogenannte Tutorien abgehalten. Das sind Veranstaltungen, die begleitend zu einem Proseminar zum Beispiel stattfinden. Dort werden, vor allem bei Studienanfängern, grundlegende Frage des wissenschaftlichen Arbeitens (richtige Zitationsweise, Literaturrecherche, Aufbau einer Hausarbeit) geklärt. Außerdem können – da es sich meist um kleinere Runden handelt – Fragen gestellt werden. Auch Inhalte des Seminars werden thematisch vertieft.

Vor allem in den Anfangssemestern ist eine Teilnahme an Tutorien dringend empfohlen. Auch sonst ist die Zusammenschließung zu Lerngruppen sinnvoll. Studenten können sich gegenseitig oft besser helfen, da sie mehr Verständnis für die individuellen Nöte haben.

Warum nicht selbst den Impuls für die Initiierung einer Lerngruppe geben? Das könnte zum Beispiel so aussehen, dass sich Senioren zusammenschließen. Tatsache bleibt: Gemeinsam lernt es sich leichter. Es ist auch empfehlenswert, sehr frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen, wenn Klausuren oder Prüfungen anstehen. Dies macht es möglich, den gesamten Lernkomplex in überschaubare Pakete einzuteilen und sich rechtzeitig Literatur zu besorgen (bevor sie vergriffen ist). Der frühzeitige Lernbeginn entlastet Seele und Geist und ermöglicht eine optimale Vorbereitung ohne Stress.

Wenn ein Referat gehalten werden soll, empfiehlt es sich außerdem, es vorher jemandem vorzutragen. Möglicherweise kann der Zuhörer oder die Zuhörerin Sie auf wichtige Details wie zum Beispiel zu schnelles Sprechen oder inhaltliche Mängel aufmerksam machen. Außerdem nimmt ein solches Üben die Angst vor dem öffentlichen Auftritt.

Auch Seniorinnen und Senioren sollten sich nicht hinter ihren Büchern vergraben. Wie andere Studierende brauchen sie Abwechslung. Feste Abende einzuplanen, an denen etwas anderes auf dem Programm steht, ist wichtig. Sollte beim Lernen mal gar nichts vorangehen, kann es sinnvoll sein, einen Spaziergang zu machen. Danach lernt es sich wieder leichter.

Vorteile von SeniorInnen beim Lernen

Grundsätzlich gilt, dass SeniorInnen nicht schlechter lernen als jüngere Menschen. Die Leistungsfähigkeit des einzelnen ist aber abhängig von der Umwelt, der Forderung im Berufsleben und dem Gesundheitszustand. Es ist erwiesen, dass bei guten Bedingungen die Intelligenz bis ins achte Lebensjahrzehnt erhalten bleibt. Es ist allerdings auch erwiesen, dass Senioren anders lernen als jüngere Kommilitonen. Sie sind sorgfältiger im Detail, der Inhalt spielt für sie eine größere Rolle und der Lerninhalt muss strukturiert sein.

Umso wichtiger ist es, früh mit dem Lernen bei Referaten, Klausuren, etc., anzufangen. Denn häufig muss das Lernmaterial erst strukturiert und übersichtlich gestaltet werden, bevor der Lernende in die eigentliche Lernphase eintreten kann.

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