Kohl als Gehirnnahrung

Kohl hält das Gehirn auf Trab.

Auch Kohl ist ein wirksamer Gehirnantreiber. Schon in der Antike wurde Kohl beispielsweise gegen Darminfektionen verzehrt und als Allheilmittel betrachtet. Es stärkt, hilft gegen Geschwüre, Gicht und dient der Blutreinigung. Dass Kohlgemüse auch zum Brainfood gezählt wird, verdankt es hauptsächlich seinen zahlreichen Wirkstoffen.

Alle Kohlsorten weisen eine größere Menge an Vitaminen auf als Obst oder anderes Gemüse. Vergleichsweise enthält ein Glas frisch gepresster Orangensaft den gleichen Anteil Vitamine wie hundert Gramm Weißkohl. Noch mehr Vitamin C ist z. B. in Rosen- oder Grünkohl enthalten. Kohlgemüse, Spinat oder grüne Salate liefern dem Hirn den Bioaktivstoff Chlorophyll. Dieser speichert den von der Lunge eingeatmeten Sauerstoff länger in den Gehirnzellen, was wiederum die geistige Arbeit und Tätigkeit verlängert.

Unter Kohlgemüse fallen hauptsächlich Gemüsesorten wie Chinakohl, Wirsing, Rosenkohl, Radieschen, Rettich, Grünkohl und Rot- oder Weißkohl. All diese Kohlsorten haben eine antioxidative Wirkung. Antioxidantien müssen in ausreichenden Mengen im Organismus vorhanden sein, da sie sich gegenseitig regenerieren, ohne sich dabei selbst ersetzen zu können. Ist der Körper nicht ausreichend mit diesen versorgt, finden keine Regenerationen statt und sie verwandeln sich in gefährlich freie Radikale. Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährungsweise ist dabei unabdingbar, um dem vorzubeugen.

Inhaltsstoffe und Wirkung von Kohlgemüse

Kohlgemüse liefert wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Im Kohl sind viele Ballaststoffe, Vitamin A, E, B 6, Calcium, Eisen, Magnesium und Niacin enthalten. Weißkohl ist besonders vitaminreich, enthält Vitamin C und B, Folsäure und Zink, belebt damit das Gehirn, die Nerven und fördert die Blutbildung. Auch Sauerkraut ist eine gute Alternative, ist vergorener Weißkohl und enthält darum Milchsäurekulturen, die eine gute Verdauung fördern, Vitamin B 12 und noch mehr Vitamin C. Damit ist es ein guter Stressregulierer und steigert zudem noch die Stimmung.

Auch andere Inhaltsstoffe wie das entgiftend wirkende Sulforaphan finden sich in Kohlgemüse. Der Körper kann die meisten Vitamine nicht selbstständig bilden, sie müssen ihm also über Lebensmittel zugeführt werden. Gerade Vitaminmangel verschlechtert den Gesundheitszustand und die Gehirnaktivität, weshalb Kohl bei älteren Menschen unbedingt auf den Speiseplan gehört. Naturbelassene Lebensmittel und Gemüse enthalten auch die richtige Vitamine-Balance, im Gegensatz zu z. B. Vitaminpillen. Überhaupt ist Kohlgemüse sehr kalorienarm und hält den Cholesterinspiegel niedrig. Wie z. B. grüner Tee beugt auch Kohl gegen „Plaques“ vor, das die Gefäße verstopft.

Zubereitung von  Kohl

Kohl sollte, wenn er gekocht wird, nur kurz gegart werden. Besser ist, ihn als Rohkost und im Salat zu verzehren. Kohl enthält zwar viele Ballaststoffe, die der Körper dringend benötigt, bildet aber während der Verdauung auch Schadstoffe und andere Gifte. Die Ballaststoffe werden im Dickdarm zu Bakterien zerlegt und bilden Gase, was wiederum unangenehme Blähungen verursachen kann. Ein gutes Allheilmittel dagegen sind Kümmelkörner, die besonders gut im Sauerkraut schmecken. Auch der Saft von Kohl ist sehr schmackhaft und gesund, fördert zudem eine gute Verdauung und hilft auch im umgekehrten Fall, wirkt gegen Verstopfung.

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