Computerspiele für Senioren

Leidenschaftliche Spieler: SeniorInnen

Bekannt ist, dass SeniorInnen leidenschaftlich gerne Computerspiele spielen und zwar oftmals länger als sie wollten oder sollten. Dies haben Umfragen ergeben. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß, der Wille geistig fit zu bleiben und der Versuch, sich zu entspannen. Daher gibt es auch klare Favoriten bei den Computerspielen.

Fast zwei Drittel der SeniorInnen lieben Strategiespiele wie Zivilisationsspiele in denen neue Kulturen von Grund auf virtuell erschaffen werden, außerdem Brett- und Denkspiele. Dies entspricht dem Grundbedürfnis von SeniorInnen, Dingen sorgfältig auf den Grund zu gehen. Auch die nächste Gruppe der Favoriten ist angesichts der genannten Motive keine Überraschung: Gehirn-Jogging, Lernspiele, Quizze und Intelligenztests stehen mit über 50 Prozent weit vorne.

Auch Geschicklichkeitsspiele sind beliebt (48 Prozent). Abenteuer- und Actionspiele sind hingegen recht abgeschlagen mit knapp 15 Prozent. Beim Online-Rollenspiel „World of Warcraft“ haben sich sogar schon SeniorInnen zu Gilden zusammengeschlossen, weil sie finden, dass es sich in der eigenen Altersgruppe doch am besten spielt. Gemeinsam frönen sie dem Kampf um Attribute und Boni.

Computerspiele für Senioren: Training für den Geist

Dabei sind die Computerspiele bei Senioren weit mehr als nur „daddeln“. Gerontologische Forschungen haben ergeben, dass Computerspiele älteren Menschen helfen, ihre motorischen und geistigen Fähigkeiten zu trainieren. Strategie- und Rollenspiele halten geistig fit. Die Bedienung der Computermaus hilft motorische und geistige Fähigkeiten zu trainieren.

Viele Forscher gehen nämlich davon aus, dass sich das Gehirn genauso trainieren lässt wie der Körper. Daher sind gemessen an den Ergebnissen der Forschung die beliebten Computerspiele für SeniorInnen wohl auch die richtigen.

Zeitliche Organisation von Spieleinheiten

Zu berücksichtigen ist allerdings genauso wie bei allen Altersklassen, dass Spiele wie Zivilisations- oder Rollenspiel zu echten „Zeitfressern“ werden können. Es wird Stufe um Stufe errungen, an ein Aufhören ist kaum zu denken. Daher sollten bestimmte Zeiten für solche Spiele reserviert werden, dann allerdings kann sich jeder nach Herzenslust austoben. Löblich ist, dass sich laut Statistiken auch SeniorInnen die virtuellen Welten erschlossen haben und sich darin erfolgreich zurechtfinden.

Der Spaß am Spielen ist allen Altersklassen gemein. Doch dass SeniorInnen mit der Zeit gehen und sich ebenfalls mit den aktuellen Spielen beschäftigen, das ist doch erfreulich. Scheuen Sie sich also nicht und laden Sie sich entsprechende Spiele auf dem Computer. Lassen Sie sich auf den Austausch mit anderen Spielern ein, denn dies ist ein Stück modernen Zusammenlebens. Achten Sie auf das Maß der Dinge, dann ist gegen Spielfreude nichts einzuwenden.

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