Ehrenamtliche Tätigkeit als Unternehmensberater/in

Exclamation and Question Mark IconWohin mit seinem ökonomischen Fachwissen, wenn man sein Berufsleben hinter sich gelassen hat? Soll es etwa schlummern oder gar begraben werden, wenn man in den Ruhestand versetzt wurde?

Aus dem Ruhestand wird dann oft ein Unruhestand: Viele denken gar nicht daran, aufzuhören. Was haben sie vor?

 

Aus dem Rentner wird ein Berater

Viele Kaufleute, Wirtschaftsexperten, Techniker, Architekten, Menschen mit eigenem Betrieb werden, nachdem sie sich zur Ruhe setzten, ehrenamtliche Unternehmensberater. Warum machen sie das? Nun, sie haben ein erfülltes Berufsleben hinter sich, haben wertvolle Erfahrungen gewonnen, viel Wissen erworben und möchten diese wertvollen Pfunde gern an diejenigen weitergeben, die noch am Anfang stehen. Von ihren Erfahrungen profitieren besonders junge Menschen, die sich eine eigene Existenz aufbauen möchten, aber nicht wissen, wie sie vorgehen sollen.

Aber auch Schüler, die kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit stehen oder Auszubildende erhalten durch den ehrenamtlichen Unternehmensberater wertvolle Einblicke in die Welt der Wirtschaft und in das künftige Berufsleben. Sie erfahren, wie man eine eigene Firma gründet und sie lernen auch, wie man bei der Bewerbung um einen Job Vorstellungsgespräche führt.

 

Der Senior Experten Service

Aber an wen soll sich der Senior wenden, der seine Erfahrung und sein Wissen als Unternehmensberater weitervermitteln möchte? Es gibt verschiedene Anlaufstellen. Eine von ihnen ist der Senior Experten Service (SES). Diese gemeinnützige Organisation ist eine Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit. In ihr sind mittlerweile mehr als 8 800 Senioren tätig, die ihr wertvolles Fachwissen in Deutschland aber auch im Ausland an kleine und mittlere Unternehmen, an Industrie- und Handwerksbetriebe, aber auch an Kommunen und verschiedene Organisationen weitergeben. Insbesondere leisten sie Hilfe zur Selbsthilfe bei Existenzgründern.

Die ehrenamtlichen Senior Experten und Expertinnen arbeiten für eine Zeit von drei bis sechs Wochen, in manchen Fällen auch bis zu einem halben Jahr an einem bestimmten Projekt im In- oder im Ausland. Sie erhalten für ihre Tätigkeit Kost und Logis und eine Aufwandsentschädigung.

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