Nüsse für die Gehirnleistung (Walnuss, Studentenfutter)

Walnüsse erinnern nicht nur vom Aussehen an ein Gehirn, sie sind auch gut für dasselbe.

In vielen Lebensmitteln ist alles enthalten, was der Körper und insbesondere das Gehirn benötigt, um voll leistungsfähig zu sein und auch zu bleiben. An erster Stelle können Nüsse genannt werden, wenn es um die Verbesserung der Gehirntätigkeit geht. Sie gelten nicht umsonst als Nervennahrung, sind besonders beliebt bei Menschen, die sich über Stunden hinweg konzentrieren und viel denken müssen.

Nüsse weisen einen hohen Gehalt an Spurenelementen, Mineralstoffen und B-Vitaminen auf, enthalten genügend Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren, dazu Vitamin E und wertvolles, pflanzliches Eiweiß. Die gesamte Kombination aller Wirkstoffe versorgt das Gehirn mit reichlich Energie und fördert aus diesem Grund auch besonders gut die Konzentration.

Einzelne Inhaltsstoffe von Nüssen und ihre positive Wirkung

Die in Nüssen enthaltenen Spurenelemente sind zum Beispiel Eisen, Zink, Schwefel und Magnesium und unterstützen die Gehirntätigkeit. Insbesondere Magnesium ist für die Freisetzung von Energie aus Adenosintriphosphat – abgekürzt ATP – unverzichtbar. ATP ist die tatsächlich verfügbare Energie in den Zellen und reguliert die energieliefernden Prozesse. Das Nervensystem wird durch Magnesium vor Stress und Aggression geschützt. Seine Wirkung unterbricht eine Kettenreaktion im Körper, wenn Stresshormone wie z. B. Adrenalin ausgeschüttet werden. Aminosäuren wie Tryptophan und Isoleucin wiederum verbessern das Denkvermögen und wirken sich positiv auf die Psyche und Stimmung aus.




Das in Nüssen enthaltene Vitamin E schützt die Gefäße im Gehirn und bewahrt diese vor Verkalkung. B-Vitamine sind gut für die Nerven und ermöglichen eine bessere Reaktionsfähigkeit und Motorik. Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und insbesondere der hohe Anteil an Lecithin sind wesentliche Bestandteile geeigneter Gehirnnahrung. Mineralstoffe sind zum Beispiel Phosphor, Natrium, Kalium und Calcium. Letzteres stärkt nicht nur Knochen und Zähne, sondern ist auch für die Weiterleitung von Nervenimpulsen zuständig. Kalium und Natrium bereichern die Funktion der Nervenzellen, und zu einer reibungslosen Energieproduktion bedarf das Gehirn des Phosphors.

Auch der Anteil an Lecithin in Nüssen spielt eine maßgebliche Rolle. Hierbei handelt es sich um eine fettähnliche Substanz, die für die Gehirnfunktion unabdingbar ist. Es zählt zu der Gruppe der Phospholipide und ist Bestandteil der Zellmembranen. Phospholipide setzen sich aus Cholin, Phosphorsäure, Glycerin und Fettsäuren zusammen, dienen dem Ionentransport durch die Zellmembranen und isolieren die Nervenfortsätze. Das ermöglicht eine ungestörte Weiterübertragung der Nervenimpulse. In den Nerven und im Gehirn wird Lecithin in Acetylcholin umgewandelt, welcher der bedeutendste Neurottransmitter im Nervensystem ist. Gerade im Alter steigert das Lecithin die Hirnleistung. Ein besonders hoher Gehalt davon findet sich in Walnüssen. Ebenfalls sind Antioxidantien und der Nervenbotenstoff Cholin in Wallnüssen enthalten, was wiederum Nervosität und Konzentrationsmangel entgegenwirkt.

Besonders gut geeignete Nusssorten

Wallnüsse sind von Natur aus in Form und Aussehen ähnlich wie das menschliche Gehirn gestaltet. Das spielt natürlich in diesem Sinne keine Rolle, ist aber ein erstaunlicher Nebeneffekt, denn gerade Wallnüsse haben tatsächlich die beste Wirkung auf das Hirn. Sie haben den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren, an Linolsäuren und den verschiedenen Spurenelementen, gelten auch in der Heilkunde als gesundheitsfördernd für Körper und Geist.

Daneben eignen sich auch Kürbiskerne, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Paranüsse, Cashewkerne oder Erdnüsse hervorragend dazu, das Gehirn leistungsfähiger zu machen. Erdnüsse enthalten zum Beispiel sehr viel Isoleucin. Dieses kann sich positiv bei Psychosen auswirken, da Menschen, die mit diesen zu kämpfen haben, einen sehr niedrigen Isoleucinspiegel aufweisen.

In Cashewkernen, auch in Paranüssen, ist dagegen reichlich Magnesium enthalten. Dieses sorgt, neben den bereits genannten Bedingungen, auch für einen geregelten Kohlenhydrate- und Eiweißstoffwechsel.

Verzehr

Nüsse kann man bedenkenlos zu jeder Tageszeit essen. Sie eignen sich als Snack zwischendurch, sättigen und sind gesünder als beispielsweise Chips oder Süßigkeiten. Mischungen wie Studentenfutter enthalten viele verschiedene Nusssorten, dazu noch Rosinen und andere Trockenobstsorten, die das Ganze versüßen. Zum Frühstück können Nüsse auch das Müsli oder einen Fruchtsalat schmackhafter machen.

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