Brokkoli hält das Gehirn fit

Brokkoli hält das Gehirn auf Trab.

Eine ähnliche Wirkung wie Obst hat auch das Gemüse. Es enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die das Gehirn rüstig und fit halten.

Gerade Brokkoli und Paprika, aber auch Spinat, sind besonders wertvoll für das Gehirn. Sie bremsen den geistigen Abbau im Alter, verhindern Nervosität und Gereiztheit, beugen Unruhe und Aggression vor. All diese Auswirkungen sind durch die Gehirnfunktion bedingt und können damit auch verhindert werden. Brokkoli hat gleichfalls eine nachgewiesen günstige Wirkung bei Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer, beugt sogar Krebserkrankungen vor.

Inhaltstoffe und die Wirkung von Brokkoli

In Brokkoli sind geeignete Inhaltsstoffe in großen Mengen vorhanden, die dem Gehirn die notwendige Energie liefern und dieses in seinen Steuerungsprozessen und in der Sauerstoffversorgung anregen. Besonders reich ist dieses Gemüse an Vitamin C. Auch enthält es die Vitamine B 5, B 6 und B 2, weiterhin Eisen, Phosphor, Betakarotin und Calcium. Für den Aufbau der Nervenstränge und den Stoffwechselaustausch von Eiweißbausteinen ist das Vitamin B 6 verantwortlich. Ein Mangel von diesem kann neben Reizbarkeit und Unruhe auch zu Schlaflosigkeit führen, womit viele ältere Menschen sowieso schon hinreichend zu kämpfen haben.

Der Verzehr von Brokkoli wirkt dem entgegen und ermöglicht einen ruhigeren Schlaf und die dafür notwendigen Tiefschlafphasen.

Auch Folsäure ist in Brokkoli enthalten, die neben den B-Vitaminen Botenstoffe, genauer Serotonin oder Dopamin, im Körper bildet. Folsäure ist für die Zellvermehrung und Produktion an roten und weißen Blutkörperchen erforderlich. Ohne die Zufuhr dieses Vitamins entstehen Mangelerscheinungen und der Mensch, besonders im Alter, neigt häufiger zu Depressionen und Lustlosigkeit. Darüber hinaus können auch verschiedene neurologische Symptome auftreten, Gedächtnisstörung verursacht oder sogar ein Schrumpfen des Gehirns erfolgen.

Der Verzehr von Brokkoli hilft dabei, Enzyme aufzuhalten, die den Neurotransmitter Acetylcholin auflösen. Gleiche Substanz ist auch in Medikamenten enthalten, die gegen degenerative Gehirnerkrankungen angehen, sind allerdings in Gemüsesorten wie Brokkoli ausreichend in natürlicher Form vorhanden. Desgleichen ist Eisen wichtig, um die für das Gehirn schädlichen freien Radikale einzufangen. Es schützt das Hirn und stimuliert es. Bei den freien Radikalen handelt es sich um hochaktive Stoffe, die Körper- und Gehirnzellen schädigen und damit auch für das Altern des Gehirns oder für den Ausbruch von gefährlichen Krankheiten verantwortlich sind. Um sich davor hinreichend zu schützen, benötigt der Körper Antioxidantien, die in Vitamin C und E und im Betakarotin enthalten sind.

Die Inhaltsstoffe von Brokkoli regen zudem noch den Fluss des Blutes vom und zum Gehirn an. Gerade komplexe Kohlenhydrate, die in Obst und Gemüse zu Genüge enthalten sind, sind gegenüber Schokolade oder Weißbrot gesünder und daher auch die bessere Hirn- und Nervennahrung. Die Aufspaltung in Einfachzuckerverbindungen dauert im Darm länger, weshalb diese wiederum nur langsam und schrittweise ins Blut gelangen, so dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und das Gehirn über Stunden hinweg ausreichend gut versorgt ist.

Zubereitung und Verzehr von Brokkoli

Brokkoli sollte bei der Zubereitung nicht überkocht werden. Je länger er kocht, desto mehr verflüchtigen sich die gesunden Inhaltsstoffe und die notwendigen Vitamine gehen fast vollständig verloren. Es reicht, den Brokkoli lediglich kurz zu dünsten und als leckere Beilage zu servieren. Auch schmeckt dieses Gemüse sehr gut im Auflauf oder als Beigabe in Gemüsesäften. Überhaupt spielt die Farbe des Gemüses eine wichtige Rolle und bestimmt eine niedrige oder höhere Wirksamkeit der Inhaltsstoffe.

Die Abwechslung ist wichtig, daher spricht man auch von einem bunten Gemüseteller, der besonders grüne, rote und gelbe Sorten enthalten sollte, um den Körper ausreichend zu versorgen. Gemüse sollte gerade im Alter mindestens dreimal über den Tag verteilt verzehrt werden. Das kann in roher, gedünsteter, aber auch in gebackener Zubereitungsweise erfolgen.

Weitere Artikel zum Thema Brainfood/Gehirnnahrung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.