Selbstverwirklichung oder Steigerung der Chancen auf einen Job?

Exclamation and Question Mark IconSuchen Sie eher Selbstverwirklichung oder möchten Sie gezielt nach Angeboten suchen, die die Chancen auf einen Job steigern?

Viele sehen sich dieser Frage gegenüber. Oft gilt es dabei abzuwägen und eventuell Kompromisse zu schließen. Berufsqualifizierende Weiterbildungen und Pläne zur Selbstverwirklichung müssen sich nicht unbedingt ausschließen.

Spaß an der Sache als Motivation

Sicher sind Dinge, die mit Spaß und Enthusiasmus angegangen werden, eher von Erfolg gekrönt als reine Pflichtübungen. Der alte Jugendtraum von einem Studium, das professionelle Befassen mit einem Interessengebiet, etwas ausprobieren, was man schon immer mal tun wollte: Dies sind Angelegenheiten, die mit einer Menge Elan angegangen werden.

Möglicherweise findet sich auch im Verlauf eines solchen Studiums oder einer solchen Ausbildung der persönlichen Wahl eine Nische, die berufliche Optionen eröffnen. Manchmal sind nämlich einfach Einfallsreichtum und Kreativität gefragt, um eine entsprechende Arbeit zu finden.

Aufbauen auf Bestehendem

Ideal ist es jedoch, wenn eine konkrete Weiterbildung, die die Chancen auf einen Job nachweislich steigert, mit Spaß verbunden ist. Denn das sind die besten Voraussetzungen, um einen Job zu finden und in diesem auch glücklich zu sein. Ist es möglich, auf einer bestehenden Ausbildung durch eine Weiterbildung aufzubauen, und ist dies auch noch von fundiertem Interesse begleitet, ist dies ein sehr günstiger Fall. Denn eine Weiterbildung in einem ungeliebten Beruf ist sicher nicht wünschenswert.

Sollte der letzte Fall eintreten, muss hier sorgfältig abgewogen werden: Wie alt bin ich bzw. wie viele Berufsjahre stehen noch bis zur Pension an? Ist es möglich, so lange noch in dem jeweiligen Berufsfeld auszuhalten? Gibt es wirklich keine Alternativen? Vorteilhaft ist es daher, wenn eine glückliche Kombination aus Spaß in dem jeweiligen Metier und eine Weiterbildung mit Verbesserung der beruflichen Optionen gefunden wird.

Daher muss es nicht unbedingt gleich ein reguläres Studium der Sinologie sein, möglicherweise kann man sich jedoch grundlegende chinesische Sprachkenntnisse und Wissen über Land und Leute aneignen, um in seinem kaufmännischen Beruf dann das entsprechende Ressort bzw. den entsprechenden Kundenstamm zu bedienen. Bei einer solchen speziellen Zusatzqualifikation greifen Arbeitgeber gerne zu, denn sie hat Seltenheitswert.

Eine Analyse, wohin der Markt sich entwickelt, was die persönlichen Vorlieben sind und ob diese mit der Nachfrage in Einklang gebracht werden können, lohnt sich. Denn in einer globalisierten Welt werden eine Menge Spezialfertigkeiten nachgefragt, die die Konkurrenz oftmals nicht zu bieten hat. Die Frage sollte daher auch lauten: Wie kann ich mich von anderen abheben und dies mit meinen Interessen in Einklang bringen?

1 Kommentar

  1. Nach allem, was Sie schreiben, gibt es keinen einzigen Arbeitsplatz mit fester Einstellung!!!Das ist, was wir wirklich brauchen.
    Alles, das ich gelesen habe, kenne ich. Finden Sie bitte Firmen, die Mut haben ältere Menschen mit Feste Einstellungen Arbeitsplatz geben und auch gleichzeitig Qualifizieren.
    Ich muss wieder etwas Neues lernen??Entweder braucht man Eigenkapital oder Menschliche Kräfte zum Helfen als Selbstständiger oder bleibt man immer noch gebildete Arbeitslose.
    Was Arbeitsamt für unsere Situation macht??Nur Arbeitsplätze für seine Mitarbeiter sichern.
    Papier ist Geduldig

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