Weiterbildung in Kunst und Musik für den Beruf?

Exclamation and Question Mark IconMenschen ab 50 arbeiten häufig noch und werden dies auch noch für einige Zeit tun. Bis sie ins Rentenalter kommen, vergehen noch fast zwei Jahrzehnte – deshalb ist bei der Frage nach Kunst und Musik auch wichtig, ob die beiden Betätigungsfelder vielleicht berufliche Vorteile mit sich bringen könnten.

Je nach beruflichem Feld könnten sich daraus tatsächlich positive Aspekte für den Beruf ergeben, was jedoch von Fall zu Fall verschieden ist.

Die Kunst als Mittel im Beruf

Die meisten Berufe sind wenig künstlerisch orientiert. Es gibt lediglich Gelegenheiten, zu denen man sich helfend engagieren könnte – beispielsweise der Umdekoration eines wichtigen Raums, der Bebilderung der Geschäftsräume oder einer Unternehmensführung, falls diese angeboten wird. Wenn man mitbekommt, dass ein solches Vorhaben in Planung ist, kann man sich beim Vorgesetzten melden und nachfragen, ob vielleicht noch Hilfe benötigt wird – dadurch beweist man Einsatzbereitschaft und stellt sich als interessierter Mitarbeiter dar, der viel mehr als nur den eigenen Job kann.

Die Kunst kann aber auch hilfreich dabei sein, wenn man sich außerhalb des Berufs neu orientieren möchte. Für eine Stadtführung werden oftmals Personen gesucht, die sich gerade mit regionalkünstlerischen Aspekten auskennen, so etwa der Architektur der typischen Stadtgebäude. Auch größere Bibliotheken oder andere ähnliche Einrichtungen werden dankbar für Personen sein, die sich künstlerisch auskennen und gerne mithelfen wollen.

Die Musik als Mittel im Beruf

Jeder kennt die Betriebsfeste, deren Kommen man im täglichen Betrieb bereits Wochen vorher nicht mehr übersehen kann. Die Organisateure sind ständig auf der Suche nach geeigneten Unterhaltungskünstlern, beispielsweise einem einzelnen Musiker oder einer Band. Dass sie dabei die musischen Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter übersehen, bemerken sie meist gar nicht – deshalb sollte man sie zu solchen Gelegenheiten ansprechen und auf die musikalischen Kenntnisse hinweisen.

Gerade ein Betriebsfest wird gerne einen Platz für einen unternehmenseigenen Musikus freihalten, denn es spricht sehr fürs Unternehmen, wenn es das Betriebsfest aus eigener Kraft betreiben kann und die Mitarbeiter an diesem Tag ihr ganzes Talent zeigen. Ein Musiker über 50 kann außerdem beweisen, dass Altersdiskriminierung für seinen Betrieb kein relevantes Thema darstellt. Menschen ab 50 können sich aber auch außerhalb des Betriebs mit der Musik ein Standbein aufbauen. Wer etwas Zeit neben dem Hauptberuf hat und bereits gut geworden ist, kann etwa Musikunterricht anbieten, sich in eine Musikschule integrieren lassen oder vielleicht sogar selbst auf Konzerten spielen und Geld dabei verdienen.

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